Stadtabenteuerspiel Mainz – gemeinsam unterwegs
Rätselspaß statt einfach nur Stadtbummel
Beim einem Familienbesuch in Mainz im Sommer 2025 hatten wir richtig gutes Wetter – und deshalb wollten wir nicht einfach nur so durch die Stadt schlendern und am Ende sagen: „War wieder schön“. In der Vergangenheit hatten wir schon einige Escape-Spiele gespielt, immer drinnen, mit Countdown und leichtem Stress. Das macht zwar Spaß, aber für solch einen Schönwettertag nicht das Richtige.
Irgendwer hatte aber mal erwähnt, dass es sowas auch für draußen gibt. Also Handy raus, kurz gesucht. Wir wollten wissen, was es hier konkret gibt. Nach ein bisschen Googeln haben wir uns ein paar Angebote angeschaut und uns am Ende für das Stadtabenteuerspiel von Parapoly entschieden. Das klang so, als könnten wir direkt loslegen – und genau das wollten wir.

Rätsel zwischen Dom und Altstadt
Viel Vorbereitung brauchte es nicht: Tickets kaufen, die „geheime Karte des Ordens“ ausdrucken – das war’s. Genutzt wurde dann das eigenen Handy. Der Start war schnell erklärt und brachte uns zum Standort der ersten Aufgabe. Von dort aus ging es Schritt für Schritt weiter durch die Stadt. Unter anderem kamen wir am Fastnachtsbrunnen, am Gutenbergmuseum, am Dom St. Martin, durch die Mainzer Altstadt und auch in Richtung Kaisertor Mainz vorbei – je nachdem, wohin uns die nächste Lösung führte.


Zwischendurch gab es immer wieder kleine Erklärungen zu den Orten, die man direkt auf dem Handy vorlesen konnte, während man davorstand. Kurz und vor allem leicht verständlich, ohne viel Drumherum.
Die angegebene Dauer von etwa zweieinhalb bis drei Stunden passte gut, vor allem weil man nicht alles am Stück durchspielen musste. Wir konnten uns Zeit lassen und auch mal stehen bleiben oder zu einem Kaffeestopp hinsetzen. Immer wieder trafen wir auch andere Gruppen, die ziemlich offensichtlich dasselbe Spiel spielten. So kann man sogar noch ganz einfach mit Anderen ins Gespräch kommen. Ob man Lösungen austauschen möchte muss dabei aber jeder selbst entscheiden, wir taten es natürlich nicht.
Was ich an dem Spiel mochte: Man ist draußen, bewegt sich, redet miteinander und nimmt eine Stadt anders wahr, als man es sonst tun würde. Irgendwo zwischen Outdoor Escape Spiel und klassischer Stadtrallye.
Den Tag gemütlich ausklingen lassen
Nach gut drei Stunden waren wir durch und haben uns dann mit einem Wein auf die Treppen am Rheinufer gesetzt und noch einwenig das schöne Wetter genossen. Später ging es gemeinsam essen, bevor wir am Abend wieder nach Hause gefahren sind.

Schon bei unserer ersten Suche am Handy waren uns neben Parapoly auch andere Anbieter aufgefallen, zum Beispiel:
Die Konzepte unterscheiden sich teilweise, mal mit anderen Aufgaben, mal mit mehr Leuten spielbar, manchmal sogar mit geliehenem Equipment statt eigenem Handy.
Dieses Jahr wollen wir wieder so etwas machen. Vielleicht wieder ein Stadtabenteuerspiel Mainz, vielleicht auch in einer anderen Stadt oder einem anderen Anbieter.
Mal sehen.



