Nahaufnahme einer Hand, die ein Samsung-Smartphone hält, auf dem verschiedene App-Symbole angezeigt werden

Mein Handykauf – Tage voller Hin und Her mit HappyEnd

Wie alles ganz harmlos begann

Nach vier Jahren war es mal wieder soweit, ein neues Handy musste her und damit verbunden der Check, ob es dazu auch einen besseren Tarif gibt. Da wir uns kurz zuvor schon MagentaTV geholt hatten, war nun die logische Schlussfolgerung, wieder in einen Telekomladen zu gehen, um mich beraten zu lassen. Das ich diesmal in ein anderes Geschäft gegangen bin, sollte sich später als schlechte Idee heraus stellen.

Die Beratung war gut und umfangreich. Die Chefin selbst, zusammen mit einem Auszubildenden zeigten mir, was das Handy kosten wird und dazu auch einen passenden Tarif. Ich fühlte mich gut aufgehoben und ich ging mit einem positiven Gefühl nach Hause. Ich dachte: „Okay, passt. In ein paar Tagen gehst du hin und machst das klar.“

Tja… hätte ich mal gewusst, dass das erst der Anfang einer kleinen Handykauf-Achterbahnfahrt wird.

Halilintar Achterbahn, 360-Grad-Looping in tropischer Umgebung.

Plötzlich ist nichts mehr so, wie es am Anfang war

Als ich wieder in den selben Laden ging, um das Angebot abzuschließen, war gefühlt alles anders. Ein anderer Verkäufer, andere Preise, andere Optionen, und plötzlich hieß es: „Tja, Angebote sind tagesaktuell.“ Super. Das wäre beim ersten Mal als Info echt hilfreich gewesen.

Versuche, die Erstberaterin irgendwie zu erreichen? Fehlanzeige. An diesem Tag war sie nicht vor Ort und verlies ich mit einem leicht genervten „Okay, was soll das denn jetzt?“-Gefühl den Laden. Nicht ohne einen neuen Termin mit der Erstberaterin ausgemacht zu haben, welcher mir jedoch später abgesagt wurde. Auch telefonisch war sie nicht zu erreichen und da mein alter Vertrag zwischenzeitlich gekündigt war, drängte nun so langsam die Zeit.

Also weiterziehen – vielleicht wird’s woanders besser

Frustriert bin ich dann in einen anderen Telekomladen und zwar in das Geschäft, wo wir uns damals MagentaTV geholt hatten. Glücklicherweise war das die beste Entscheidung überhaupt.

Dort bekam ich direkt ein neues Angebot, klare Aussagen und einen Berater, der mir alles in Ruhe erklärt hat. Soweit war die Erstberatung genau wie in dem ersten Geschäft. Allerdings gab es hier direkt den Hinweis, dass Angebote täglich variieren. Dennoch konnte ich die wichtige „Ich denke nochmal darüber nach“-Nacht nutzen. Doch da war die Angst, ob diesmal alles klappt und man den Vertrag abschließen kann, den man in der Beratung für gut empfunden hat und sich auch der Handypreis nicht mehr verändert.

Um es vorweg zu nehmen – nein.

Mein Handykauf bekommt eine positive Wendung

Als ich zwei Tage später wieder hin bin, um alles abzuschließen, ist etwas passiert, womit ich gar nicht gerechnet hatte.

Pünktlich zu dem vereinbarten Termin betrat ich den Telekomladen. Der Verkäufer empfing und fragte mich, ob ich etwas Zeit hätte, da er noch etwas versuchen möchte. Ohne dass ich gefragt habe, hat er nochmal geschaut, ob man irgendwas optimieren oder günstiger machen kann. Und während ich dachte: „Das wird eh nix mehr“, hat er immer weiter probiert. Es war schon fast lustig, wie ehrgeizig er dabei wurde und das sogar noch kurz vor Feierabend!

Sein „Der Kunde ist König“ kam so locker rüber, dass ich lachen musste. Es war nicht dieses überfreundliche Verkäufer-Ding – denn er meinte es wirklich so.

Nahaufnahme von Händen, die Laptop und Tablet nutzen – ein Moment beim Handykauf.

Vier Stunden später – happy wie schon lange nicht mehr

Immer wieder prüfte er Tabellen, tippte etwas in die Kasse und selbst als ich schon froh war, dass er das Handy günstiger machen konnte, als in der Erstberatung, war das für ihn kein Grund aufzuhören. Ich verstand zwar nicht alles, was er da machte, aber er hatte mein vollstes Vertrauen und ich wartete einfach nur ab.

Nach etwa 4 Stunden ging ich überglücklich aus dem Geschäft. Nicht nur, weil ich statt über 1.000 € am Ende nur gute 300 € für das Handy bezahlt habe, sondern vor allem weil ich einfach ehrlich und fair beraten wurde und zu keinem Zeitpunkt das Gefühl hatte, dass mir etwas verkauft werden soll. Dieser Mann war ein wirklicher Berater und dadurch am Ende auch ein guter Verkäufer.

Ich weiß jetzt schon: Wenn ich irgendwann mal ein neues Handy oder einen neuen Vertrag brauche, gehe ich genau zu diesem Verkäufer zurück.

Ein klarer Gedanke zum Schluss

Manchmal laufen Dinge eben nicht straight durch. Erst nervig und stressig, dann irgendwie spannend, und am Ende doch gut.
Und ja, diese kleine Reise hat etwas Geduld gekostet – aber sie hat sich definitiv gelohnt.

Natürlich gab es von mir eine „Sehr gute“ Google-Bewertung und eine Kiste Bier.

Und jetzt zu euch

Habt ihr auch schon solche Technik-Kauf-Erlebnisse gehabt?

Mich interessiert echt, wie ihr solche Situationen erlebt – schreibt’s gern in die Kommentare!

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert